Eschwege: NPD kneift vor Antifa

Für heute, dem Tag vor der Bundestagswahl, meldete der NPD Kreisverband Hersfeld-Rotenburg/Werra-Meißner-Kreis einen Infostand in Eschwege im Werra-Meißner Kreis an.
Von 9 Uhr bis 13 Uhr wollten sie dort wohl ihren Wahlkampfendspurt bestreiten.

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Pünktlich kurz vor 9 Uhr trafen dann auch die ersten Antifas, das Bündnis gegen Rechts und die ersten Parteien ein. Von der NPD war zu dieser Zeit jedoch noch nichts zu sehen. Jedoch fuhr die Polizei übermäßig oft durch die Fußgängerzone und machte bei einem kurzen Halt darauf aufmerksam, das der Platz an dem wir stehen, der NPD zugewiesen wurde. Dies wussten wir natürlich und meinten so lang wie die NPD nicht da ist bleiben wir hier stehen. So fuhr die Polizei weiter ihre Runden, bis plötzlich 2 männliche Personen auffielen, welche zwar keine eindeutige rechte Symbolik zeigten aber welche uns scheinbar beobachteten. Kurz darauf verschwanden sie recht schnell in einem Skoda Octavia, Kennzeichen HEF-UF 59.

Es war mittlerweile ca. 10 Uhr und nach wie vor war keine NPD in Eschwege zu sehen, jedoch Infostände der Linken, SPD, Die Grünen, CDU und FDP. Dort war durchweg reges treiben und es wurde heftig um die möglichen Wähler gebuhlt, aber das kennen wir ja schon.

Zwei erkannte Zivil-Polizisten waren derweil am telefonieren und wollten dann plötzlich abziehen, ihre Begründung war, das die NPD den Infostand abgesagt habe. Sie meinten dann auch, das Nazi-Spitzel vor Ort waren, was wir ja schon wussten. Wir sehen es als Erfolg an, das wir nur durch unsere Präsenz und der des Bündnis gegen Rechts die Nazis scheinbar dazu gezwungen haben, nicht in Eschwege aufzutauchen.

So blieb nun noch Zeit um sich am Stand des BgR bei guter Musik auszutauschen oder Flyer mitzunehmen. Die Stimmung und auch die Zusage der Bürger zum Antifaschistischen Protest stimmte uns positiv und machte Hoffnung auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit von Bürgern und Antifas in Eschwege.

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Eines ist allerdings noch erwähnenswert, als wir gegen Nachmittag die Innenstadt verlassen wollten, mussten wir leider am CDU-Stand vorbei, dort wurden weiterhin Flyer verteilt und diskutiert. Als wir auf Höhe des CDU-Stands waren meinte ein Mitglied der Jungen Union beim verteilen “Euch wollen wir nicht“. Ob sich die CDU bzw. die Junge Union solch eine Aussage leisten kann ist fraglich. Aber morgen zur Bundestagswahl wird sie hoffentlich ihre Abreibung dafür bekommen.

Zum Schluss bleibt noch zu sagen, die NPD hat ihre großspurigen Ankündigungen wiederzukommen nicht wahr gemacht. Wir schon, und wir werden auch immer wieder kommen.

Der NPD den Wahlkampf vermiest;-)


1 Antwort auf “Eschwege: NPD kneift vor Antifa”


  1. 1 leo 15. Oktober 2009 um 21:52 Uhr

    des jugendlichen streben nach freiheit aus heutiger sicht ist ein rudimentärer verbleib des zieles der angestrebten verhältnisse von 68.gute vierzig jahre nach der ersten injektion eines verwirklichbaren wiederstandes ist es nicht mehr möglich eine klare linie zu erkennen.den grund dafür zeigt die geschichte.es sind die trugbilder der heutigen zeit.die regierung lernt aus den fehlern der alten.niemand folgt einem offenen aufruf zur eroberung der arabischen ölquellen.niemand unterstütz ein offenes vorgehen gegen imigranten.das ziel liegt im vertuschen.im verkrusten der menschen durch coca cola und andere ablenkungsmanöver die zum erhalten des guten weltbilds dienen.mit einer spende von 10 euro dem kauf eines kasten biers zum erhalt des regenwaltts und vergleichbaren pseudo-hilfslinien wird der heutige revolutionäre menschliche anspruch befriedigt und gesättigt.die politische aktievierungen in jugendcamps und die bildung politischer ortsverbände die sich allwöchentlich zu angemeldeten und genormten demonstrationen in großstadten trifft und dadurch ihren hass vergehen läßt bildet dabei den höhepunkt der sogenannten militanten aktivität.die frage nach dem großen warum liegt einfach in der bürgerlichen verdumung.wie gesagt.der staat ist schlau geworden.die polizeigewalt hält sich im untergrund.die alten wähler sind der führung treu ergeben.die neuen werden durch das alltägliche erlebnis soweit versummt das sie entweder nicht oder sparten wählen.das heißt das tun was die eltern sagen oder ein hübsches muster am wahlzettel erstellen.jedoch ist es nur eine frege der zeit.man kann einen vulkan nicht restlos verstopfen.der ausbruch wird folgen.und er wird notwendig sein um das politische verständins der existens all mensch nicht wachzurütteln sondern erst wieder zu erzeugen

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