Archiv für Februar 2008

Erfurt: Lebensmittelmarkt statt besetztes Haus

Das besetzte Haus und kulturelle Zentrum auf dem Gelände der ehemaligen Firma Topf & Söhne in Erfurt soll laut neuesten Bebauungsplänen durch einen neuen Lebensmittelmarkt ersetzt werden.

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Quelle: de.indymedia.org

16. Februar in Dresden

Am 16. Februar 2008 Demonstrierten ca 5000 Neoanzis aus ganz Europa und Russland in Dresden, um den Opfern der allierten Luftangriffe vom 13.-15. Februar 1945 zu „Gedenken“.

Leider konnten aufgrund der Polizeitaktik die Neonazis um die Organisatoren der „Jungen Landsmannschaft Ostdeutschland“relativ ungestört durch Dresden marschieren…
Aufgrund der Tatsache das die „Geh Denken“ Demonstration, an der hauptsächlich bürgerliche Antifaschisten, Parteien und deren Jugendorganistionen teilnahmen, die Carolabrücke „blockierten“, wurde die Neonazi-Demonstration über die Marienbrücke geleitet. Damit wurde jedweden antifaschistischem Protest aus dem Weg gegangen.
Zu den anderen Artikeln wäre noch zu ergänzen das die Polizei teilweise übertriebenen Härte zeigte. Es wurden bspw. Tonfaschwinger in Kopfhöhe gesichtet bei denen ca 5 Personen Kopfverletzungen davontrugen und am Postplatz kam es zu einigen Festnahmen durch die Technikeinheit der Berliner 23er, wobei auch eine Person in Gewahrsam genommen wurde die lediglich nach dem Namen eines kurz vorher festgenommenen fragen wollte.

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Quelle: de.indymedia.org

Stille Wache in Fretterode

Am Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus fand, in Fretterode im Eichsfeld, eine Mahnwache am Kriegerdenkmal statt. Dieses Denkmal steht in unmittelbarer Nähe des Wohnhauses von Torsten Heise (Link). Die APA solidarisiert sich mit den Demonstranten, die bei teils sehr schlechtem Wetter, Gesicht gegen Faschismus und Antisemitismus gezeigt haben.
Demonstranten berichten von massiven Polizeischikanen und entgegen der lokalen Presse, waren nicht nur Linke Mitglieder dort sondern auch Mitglieder der Grünen und Normal-Bürger.
Um Provokationen zu vermeiden, blieben die APA-organisierten Gruppen dem Ort fern, was aber nicht heißt, dass die Machenschaften von Torsten Heise in Fretterode toleriert werden. Vielmehr ging es an diesem Tag um die Opfer des 3. Reichs und die konnte mensch auch an anderen Orten gedenken.

das schreibt die Thüringer Allgemeine dazu:
Eine von der Linkspartei beantragte stille Mahnwache am Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus lief gestern Nachmittag am Kriegerdenkmal in Fretterode ohne einen befürchteten Zwischenfall ab. Die Linken hatten mit Plakaten, wie “Faschismus ist keine Ideologie, sondern Verbrechen” und “Nazis raus aus den Köpfen”, genau vor dem Haus eines NPD-Funktionärs demonstriert. Die Mahnwache der Linken mit zwölf Erwachsenen und zwei Kindern lief unter dem Schutz eines größeren Polizeiaufgebots friedlich ab. Fahrzeuge wurden am Ortseingang kontrolliert. Spaziergänger aus dem Dorf verfolgten das Geschehen ebenso wie Jugendliche aus etwa 300 Metern Entfernung von der Kirchhofsmauer aus. Nach Angaben von Ordnungsamtsleiter Manfred Dietrich hatte die Landtagsabgeordnete Johanna Scheringer-Wright (Linke) den vom Landratsamt ergangenen Auflagenbescheid aber nicht dabei. Dieser wurde ihr angeblich nicht rechtzeitig zugestellt.