APA-Netzwerk aufgelöst!

Das APA-Netzwerk wurde vor über 2 Jahren gegründet, um organisiert gegen rechte Umtriebe vorzugehen. Schnell wurde eine Koordination über ganz Nordthüringen geschaffen, welche auch gut funktionierte. Jedoch flaute das Bestreben nach diesem Netzwerk in diesem Jahr nach und nach ab, was vor allem daran liegt, dass viele engagierte Menschen von hier fortgingen und die Distanzen von Ort zu Ort sehr groß sind. Eigene Mobilität war von Anfang an wichtig, aber diese war nur realisierbar mit vielen engagierten Menschen und diese fehlen eben mittlerweile.

Deshalb sind wir zu dem Entschluss gekommen, das APA-Netzwerk aufzulösen um somit eventuell einer neuen Zusammenarbeit in (Nord-)Thüringen den Weg frei zu machen. Jedoch sollte gesagt sein, nur weil das Netzwerk aufgelöst wird, lösen sich nicht die einzelnen Gruppen auf. Die vorhandenen Gruppen und auch Einzelpersonen werden ihre Arbeit fortsetzen und irgendwann wird die Zeit reif sein für ein neues Netzwerk, welches dann vielleicht auch Thüringenweit organisiert sein wird.

Diese Website wird vorerst noch bestehen bleiben, genauso wir die Email-Adresse apa@riseup.net. Allerdings werden diese in den nächsten Wochen abgeschaltet werden, ab dann werden nur noch die Gruppen-Emails erreichbar sein. Vielen Dank an alle die uns unterstützt haben. Wir sehen uns im Neuen Jahr mit neuem Mut und neuer Energie!

P.S.: Unter der Rubrik Kontakt findet ihr die Email-Adressen der lokalen Gruppen, bitte nutzt diese um mit den Gruppen in Verbindung zu treten.

Mit antifaschistischen Grüßen APA

[05.12.09] Keine Geschäfte mit Neonazis

Mühlhausen wehrt sich! Und zwar gegen einen neu eröffneten Laden in der Linsenstrasse der die Neonazimarke Thor Steinar vertreibt. Am Samstag den 05.12. soll es um 10:00Uhr am Kornmarkt/Ecke Linsenstrasse einen Infostand unter dem Motto „Keine Geschäfte mit Neonazis – Weg mit Thor Steinar und rechtem Lifestyle“ geben. (mehr…)

Göttingen: 20. Todestag der Antifaschistin Conny

Vor 20 Jahren wurde die Antifaschistin Conny in Göttingen nach einer Auseinandersetzung mit Neonazis von der Polizei in den fließenden Straßenverkehr gejagt. Dabei wurde sie von einem Auto erfasst, durch die Luft geschleudert und war sofort tot. Das war ein politischer Mord! Hintergrund dieser Eskalation waren regelmäßig stattfindene Übergriffe von Neofaschisten gegen Linke, alternative Jugendliche und MigrantInnen in der Göttinger Innenstadt. Hiergegen organisierten autonome Antifas antifaschistische Selbsthilfe. Wurden Neofaschisten aus Göttingen und dem Umland in der Stadt gesichtet, wurden diese unmittelbar von antifaschistischen Kräften militant vertrieben. Zu solch einer Auseinandersetzung kam es auch am 17. November 1989, an der die Antifaschistin Conny involviert war. (mehr…)

Gegen Geschichtsrevisionismus und die Naziaufmärsche in Arnstadt und Friedrichroda

Am 15. November ist wieder Volkstrauertag. Ein Gedenktag der beispielhaft für die unzumutbare Geschichtsaufarbeitung in Deutschland steht. Nazis nutzen diesen geschichtsrevisionistischen Gedenktag um ihre ganz eigene Version der Geschichte in die Bevölkerung zu tragen. In Arnstadt (Samstag, 14.11.) und Friedrichroda (Sonntag, 15.11.) marschieren die Faschisten am Wochenende des Volkstrauertages auf. Wir rufen dazu auf gegen die Aufmärsche vorzugehen und dabei eine grundsätzliche Kritik der deutschen Geschichtsumdeutung in den Fokus der Kritik zu rücken. Mehr Infos gibt es auf der Sonderseite
[www.volkstrauertag-abschaffen.tk]

Christoph ist draußen!

Der Verhandlungstag gegen den 23-jährigen Antifaschisten Christoph T. am
20. Oktober endete mit der Aufhebung seines Haftbefehls. Christoph wurde
vorgeworfen am 17. Juni 2009 in Berlin-Friedrichshain ein Auto in Brand
gesteckt zu haben. Christoph wurde nach rund drei Monaten Haft aus der
Untersuchungshaftanstalt Moabit entlassen. Der Grund dafür war die geringe
Dichte an Beweisen. Es gibt also allen Grund zur Freude. (mehr…)

Leipzig: Die Zukunft endet an der Polizeikette

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Eine im Vorfeld als „Großdemonstration“ angekündigte Veranstaltung von Neonazis endete in Leipzig am Nachmittag noch bevor sie begonnen hatte. Etwa 1.200 Neonazis aus dem gesamten Bundesgebiet hatten sich am Leipziger S-Bahnhof Sellerhausen versammelt, um an der Demonstration mit dem Motto „Recht auf Zukunft“ teilzunehmen.

Mehrere Stunden mussten die Neonazis dort ausharren, ehe die Veranstaltung von der Polizei aufgelöst wurde. Die Organisatoren hatten zu wenige OrdnerInnen gestellt, was zu zeitlichen Verzögerungen geführt hatte. Schließlich wurden Polizeibeamte aus der Kundgebung heraus mit Flaschen, Steinen und Feuerwerkskörpern angegriffen. Unmittelbar darauf beendete die Polizei den Aufmarsch noch bevor er begonnen hatte. Anschließend wurde die Identität der über 1.000 TeilnehmerInnen festgestellt, was sich über mehrere Stunden bis in den Abend hinein zog. Nach Angaben der Polizei wird gegen alle TeilnehmerInnen eine Anzeige wegen Landfriedensbruchs eingeleitet. weiterlesen auf Indymedia

Eschwege: NPD kneift vor Antifa

Für heute, dem Tag vor der Bundestagswahl, meldete der NPD Kreisverband Hersfeld-Rotenburg/Werra-Meißner-Kreis einen Infostand in Eschwege im Werra-Meißner Kreis an.
Von 9 Uhr bis 13 Uhr wollten sie dort wohl ihren Wahlkampfendspurt bestreiten.

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NPD-Infostände Freitag in Wanfried + Samstag in Eschwege

Der NPD den Wahlkampf vermiesen! Morgen in Eschwege!

Das Aktionsbündnis gegen Rechtsextremismus im Werra-Meißner-Kreis gab gestern die Info heraus, dass es mal wieder NPD-Infostände in Eschwege (morgen 26.09.) und heute in Wanfried geben soll. Nach Wanfried kamen die NPD-Nasen dann doch nicht, obwohl sie ihren Stand beim Ordnungsamt nicht einmal abmeldeten.

Ob sie morgen nun auch wieder Eschwege für ihre Nazi-Propaganda mißbrauchen wollen, wird sich zeigen. Wir werden ihnen jedenfalls einen angenehmen Empfang bereiten, falls sie wirklich kommen. Deshalb rufen wir dazu auf, kommt morgen den 26.09. um 9 Uhr nach Eschwege (Am Stad, vorm Woolworth) und zeigt den Nazis was ihr von ihnen haltet. Kreative Mitbringsel wie Fahnen, Transparente oder Musik sind natürlich gern gesehen. Anlaufpunkt für Antifaschisten ist unter anderem ein Infostand der Grünen.

Pößneck: Nazis hatten keinen Spaß

Für den 12. September hatte die NPD Jena zum 4. „Fest der Völker“, einem als Kundgebung getarnten internationalen Rechtsrockfestival, nach Pößneck eingeladen. Fast eintausend Menschen aus ganz Thüringen und darüber hinaus beteiligten sich an vielfältigen Aktionen gegen das Nazievent. Davon schlossen sich mehr als sechshundert dem Konzept des Aktionsnetzwerks an und versperrten in drei gewaltfreien Sitzblockaden die Zugänge zum Veranstaltungsort der Nazis. (mehr…)

Anzeigen wegen NPD-Hetze in Thüringer Landtagswahlkampf

Nach den massiven Provokationen und Diskriminierungen im Wahlkampf der NPD Thüringen häufen sich jetzt die Strafanzeigen gegen die rechtsextreme Partei sowie einzelne ihrer Mitglieder und Anhänger. (mehr…)